SPAREN BEI DER FINANZIERUNG

Wenn die Finanzierungskosten Ihres Wagens Ihre Kasse schwer belasten,
ist es Zeit für eine Lösung zur Kostensenkung.
Ganz einfach, dank der Mehrmarken-Tipps für Ihre...

1. Überprüfen Sie Ihre Ausgaben und kaufen

Sie einen Wagen, der in Ihren finanziellen Rahmen passt. Die Kosten eines Autos hören nicht beim Kaufpreis auf: Autowäsche, Wartung, Treibstoff, Reifen, Abschreibungen, Versicherungen, Steuern und eventuell auch Kreditraten. Wenn Sie sicher sind, dass Sie alle diese Ausgaben tragen können, steht dem Kauf Ihres Neuwagens nichts entgegen. Überprüfen Sie diese Kosten mit dem ADAC Autokosten-Rechner.

2. Einen Neuwagen günstig kaufen

Bargeld lacht – auch bei Kaufverhandlungen. Wer seinen Neuwagen bar bezahlt, operiert in einem Käufermarkt mit einigen Sparmöglichkeiten. Und Ihr Wagen gehört Ihnen – sofort, ohne Umweg über die Bank.

3. Privatdarlehen können sich auszahlen

Sie haben Ihren Traumwagen gefunden? Finanzieren Sie ihn wenn möglich aus eigenen Mitteln oder über ein privates Darlehen. Sie können Ihre Raten und die Laufzeit frei mit dem Darlehensgeber vereinbaren.

4. Mit einem Bankkredit verteuert sich Ihr Wagen um 20 % bis 30 %

Sie benötigen einen Wagen und verfügen über ein regelmäßiges Einkommen? Ihre laufenden Kosten sind gedeckt? Dann ist ein Bankkredit möglicherweise die richtige Lösung für Sie. Sie nehmen einen bestimmten Betrag auf und zahlen ihn über eine vorab vereinbarte Laufzeit zurück. Sie wissen von Anfang an, wie hoch Ihre Raten sind und können auch eine Versicherung für die Restschuld abschließen, um sich bei Todesfall, Invalidität, Unfall oder Insolvenz abzusichern. Sie haben die Wahl zwischen einer Voll- und einer Teilkaskoversicherung.

5. Ein Kreditvergleich kann Ihnen Hunderte von Euro ersparen

Die Konditionen für Kleinkredite sind von Bank zu Bank verschieden. Ein Vergleich lohnt sich, denn die Unterschiede können durchaus groß sein. Zu allererst sollten Sie aber genau wissen, wie weit Ihr finanzieller Rahmen für den Autokauf gesteckt ist.

6. Ein Leasingvertrag will gut überlegt sein

Leasing ist eine Form von Miete: Während der Vertragslaufzeit bezahlen Sie eine monatliche Leasingrate (Miete) und erhalten dafür das Recht, den Wagen zu benutzen. Der Autohändler verkauft das betreffende Auto an die Bank, er erhält unter Umständen eine Kaution und die Bank vermietet das Auto gegen einen festen monatlichen Betrag an Sie. Üblicherweise läuft ein Leasingvertrag über 36 Monate; danach haben Sie die Möglichkeit, das Auto zum Restwert beim Händler zu erwerben. Der Abschluss einer Vollkaskoversicherung ist vorgeschrieben.

7. Vermeiden Sie unangenehme Überraschungen:
Lassen Sie den Restwert im Leasingvertrag vermerken

Der Restwert lässt sich im Leasingvertrag beziffern. So können Sie die einzelnen Angebote leicht vergleichen, um das günstigste zu finden.

8. Es lohnt sich, geleaste Wagen zu pflegen

Genau wie ein Vermieter eine Sicherheit erhält, erhält auch Ihr Autohändler eine Kaution. Bei der Rückforderung dieser Kaution wird er „Ihren“ Wagen eingehend inspizieren, um festzustellen, ob er mehr als die üblichen Verschleißerscheinungen aufweist. Um unangenehme Überraschungen bei der Rückgabe zu vermeiden, lassen Sie den Leasingwagen regelmäßig bei Ihrer Mehrmarkengarage warten.

9. Leasing: Vergessen Sie auf keinen Fall, die Kilometer-leistung sorgfältig zu schätzen – sonst wird’s teuer!

Überlegen Sie sich vor Abschluss des Leasingvertrags, in welchem Umfang Sie den Wagen nutzen werden. Informieren Sie sich vor Vertragsabschluss über die genauen Rahmenbedingungen eines Leasings. Unter folgendem Link sind wichtige Hiweise zur Mindestkilometerklausel und weiteren Regeln die es zu beachten galt hinterlegt.

10. Komplex und teuer –
die vorzeitige Auflösung von Leasingverträgen

Das Leben hält sich nicht immer an unser Drehbuch – möglicherweise müssen Sie Ihren Leasingvertrag vor Ablauf auflösen. Mit dem Einverständnis Ihres Finanzinstituts können Sie einen geleasten Wagen verkaufen und die ausstehenden Raten begleichen oder auch den Leasingvertrag und den zugehörigen Wagen an eine zahlungskräftige Person übertragen. Wenn Sie weder einen Käufer noch eine Person finden, die Ihren Vertrag übernimmt, kann die Leasinggesellschaft eine Entschädigung für die vorzeitige Kündigung verlangen und Ihnen die Abnutzung des Wagens in Rechnung stellen. Unterschreiben Sie den Leasingvertrag erst, wenn Sie wissen, wie vorzeitige Auflösungen geregelt sind!

11. Übernehmen oder zurückgeben?

Nach Ablauf des Leasingvertrags haben Sie die Wahl: Sie können „Ihren“ Wagen zum Rückkaufswert erwerben oder einen Neuwagen kaufen. Wissenswert: Im Verlauf der üblichen Leasingperiode (4 Jahre) verliert ein Wagen grundsätzlich rund 60% seines Marktwerts. Sie können ihn aber nach Zahlung des Restswerts noch einige Jahre fahren, wenn Sie ihn sorgfältig pflegen. Selbstverständlich können Sie auch einen Neuwagen erwerben und einen neuen Leasingvertrag abschließen.